Tipps für Bewerber: Auslandserfahrung versus Praktika – was ist wichtiger?

Wer bereits während des Studiums als Werkstudent arbeitet oder Praktika macht, kann wertvolle Praxiserfahrungen sammeln. Doch kommen diese bei Personalentscheidern besser an als Auslandsaufenthalte? Bernd Schmitz, Leiter Personalmarketing bei Bayer, spricht sich klar für beides aus. „Uns kommt es auf das Gesamtprofil eines Bewerbers an.“ Zu diesem zählen neben den fachlichen Fähigkeiten und der Persönlichkeit des Bewerbers auch praktische, interkulturelle, soziale und methodische Kompetenzen. Gerade das soziale Miteinander und die Fähigkeit über den eigenen Horizont hinaus zu schauen, sind in einem internationalen Unternehmen wie Bayer enorm wichtig.

Dabei sind die Soft Skills in den letzten Jahren noch stärker in den Fokus der HR-Verantwortlichen gerückt. Eine Chance für Bewerber. Denn während Abschlüsse und Zertifikate wenig Raum für Individualität bieten, können sich junge Berufseinsteiger gut durch Soft Skills von der Masse abheben. Anders als der ein oder andere Uni-Professor vermittelt, kommt es also nicht nur darauf an, das Studium möglichst schnell mit möglichst guten Noten abzuschließen. „Studenten sollten das Studium nicht als reine theoretische Lernphase sehen, sondern als Lebensphase, in der man sich ein ganzheitliches Profil erarbeitet“, rät Bernd Schmitz. Wenn das Studium aufgrund eines Auslandssemesters oder eines Praktikums etwas länger dauert, so ist dies keine verschenkte Zeit. Im Gegenteil: Die gesammelten Erfahrungen können im Bewerbungsprozess das entscheidende Zünglein an der Waage sein.

Bildquelle: Bayer Identity Net, Corporate Branding – Bayer