Meine Karriere bei E.ON: Eigenverantwortlich mitgestalten

Jura studieren und daneben Rockfestivals veranstalten? Merten Pfeiffer hat es gemeinsam mit Freunden gemacht und dabei in punkto Eigenverantwortung und Unternehmertum viel gelernt. Eine hilfreiche Erfahrung, wie der 31jährige bestätigt.

Herr Pfeiffer, neben dem Engagement bei Rockfestivals, wie ist es da mit Ihrem Jurastudium gelaufen?

Danke, sehr gut. Nach dem Start im Wintersemester 2004 an der Hochschule in Osnabrück und vielen Praktika -unter anderem in Brüssel- habe ich Ende 2009 mein Studium abgeschlossen und direkt danach mein Referendariat begonnen. Da ein Studien-Schwerpunkt Wettbewerbs- und Kartellrecht war, bin ich für meine viermonatige Wahlstation bewusst zu E.ON gegangen mit der Erwartung, dort viele interessante Fälle in diesem Rechtsgebiet wiederzufinden, aber auch alle relevanten Rechtsgebiete in einem Unternehmen kennenzulernen. Diese Erwartung hat sich bestätigt.

Wie ging es dann weiter mit Ihnen und E.ON?

Nach dem zweiten Staatsexamen habe ich bei einer für E.ON tätigen Kanzlei Projekte im Bereich Offshore-Wind beraten und danach als In-House Counsel für ein anderes Energieunternehmen gearbeitet. Inzwischen bin ich bei E.ON angestellt und berate im Bereich Zivil- und Baurecht der zentralen Rechtsabteilung in Essen seit fast zwei Jahren überwiegend im Erneuerbaren Bereich Bauprojekte und seit etwa einem Jahr schwerpunktmäßig im Bereich Offshore-Windenergie in Essen und Hamburg.

Was sind ihre spannendsten Projekte und was sind dabei Ihre Aufgaben?

Neben allgemeiner Rechtsberatung im Bereich Zivilrecht und Baurecht unterstütze ich schwerpunktmäßig den Offshore Windpark „Arkona-Becken-Südost“ als Entwicklungsprojekt mit Rechtsrat. Hauptaufgabe ist das Ausschreiben, Verhandeln und letztlich Finalisieren der großen Bau- und Lieferverträge, die für die Realisierung des Projektes erforderlich sind. Dabei arbeite ich fachlich eigenverantwortlich an technisch sehr komplexen und schnittstellenbehafteten Verträgen mit Vertragsvolumina in oft dreistelliger Millionenhöhe.

Warum sind Sie wieder zu E.ON zurückgekehrt?

Weil man sich in kaum einem anderen mir bekannten Großunternehmen so frei positiv einbringen und Dinge eigenverantwortlich mitgestalten kann wie hier. Außerdem gibt es auf der Arbeitsebene kaum Barrieren zwischen den Fachbereichen, und man kann als Anwalt zusammen mit Leuten aus gänzlich anderen Fachbereichen Lösungen fernab von rein juristischen Ansätzen finden.

Und welche Perspektiven bieten sich Ihnen bei E.ON?

Es gibt viele Möglichkeiten, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln oder innerhalb des Konzerns fachlich umzuorientieren. Im Rahmen der Talentförderung wird man dabei aktiv unterstützt und kann sich mit Kollegen vieler Nationalitäten und unterschiedlichster Tätigkeitsfelder austauschen. Das Beste dabei ist, dass sich bei diesem Talentprogramm Netzwerke und auch Freundschaften von ganz allein bilden.