Meine Karriere bei E.ON: Service-Konzepte für Windanlagen entwickeln

Nach ihrem BWL-Studium mit Schwerpunkt Energiewirtschaft war für Kathrin Rieger der Einstieg bei E.ON fast eine logische Konsequenz. Und die richtige Entscheidung, wie sie heute weiß und auch ihre bisherige berufliche Laufbahn eindrucksvoll unterstreicht.

Frau Rieger, wo haben Sie bei E.ON begonnen und was waren dort Ihre Aufgaben?

Ich habe im Jahr 2010 bei der internen Unternehmensberatung E.ON Inhouse Consulting angefangen und dort dann an verschiedenen Projekten mitgewirkt. Dazu zählten die Entwicklung einer globalen Vertriebsstrategie, die Reorganisation von E.ON Climate & Renewables, der internationalen Geschäftseinheit für Erneuerbare Energien, sowie innerhalb der IT-Organisation die Post-Merger-Integration des Gasgeschäfts.

Was waren die nächsten Schritte in Ihrem beruflichen Werdegang?

Ich bin später in den Bereich Asset Management von E.ON Climate & Renewables gewechselt, um dort als Strategie-Expertin für On- und Offshore Wind zu arbeiten. Dabei habe ich unter anderem an der Definition und Implementierung globaler Operations & Maintenance-Konzepte (O&M) für alle On- und Offshore-Anlagen mitgewirkt sowie die globale O&M-Service -Strategie definiert.

Sie sind heute Head of O&M Management Wind bei E.ON Next Generation. Womit haben Sie es dabei zu tun?

Zusammen mit meinem Team entwickle ich beispielsweise O&M-Konzepte und Lösungen für alle Wind On- & Offshore Assets entlang der Wertschöpfungskette – von der Entwicklung bis zum Betrieb. Darüber hinaus beschäftigen wir uns u.a. mit der Definition und Bereitstellung von Prozessen, Ersatzteilstrategien, O&M-Verbesserungskonzepten für all unsere Windparks weltweit, sowie speziell mit der Logistik für den Offshore-Betrieb. Darüber hinaus definieren und steuern wir die O&M-Kostenziele.

An welchen Projekten arbeiten Sie derzeit und was machen Sie dort?

Aus Betriebssicht befassen wir uns beispielsweise mit Offshore-Entwicklungsprojekten in Deutschland und Dänemark, sowie in UK. Das jüngste Beispiel ist hier Rampion im Englischen Kanal, welches mit einer Kapazität von 400 MW einer der größten Offshore Windparks sein wird. Ein weiterer aktueller Schwerpunkt ist die Verhandlung von Rahmenverträgen für Schiffe für den Großkomponentenaustausch und die Optimierung bestehender Wartungsprozesse sowie die zugrunde liegenden IT-Systeme für unsere gesamte Windflotte. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Überprüfung der bestehenden Betriebsansätze für alle Windparks, um diese zukünftig noch aktiver zu betreiben mit dem Ziel, Windenergie stets besser und kostengünstiger zu machen.

Warum würden Sie E.ON als Arbeitgeber empfehlen?

Weil E.ON angesichts des signifikanten Umbruchs der gesamten Energiebranche aus meiner Sicht mit sehr mutigen, revolutionären Schritten voran geht, ganz klar Position bezieht und sich unter anderem auf das weitere Wachstum erneuerbarer Energien fokussiert. Außerdem gibt es innerhalb des Konzerns vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, auch auf internationaler Ebene. Man kann als Mitarbeiter eigene Ideen einbringen und wird dabei durch Konzernprojekte und Programme unterstützt. Außerdem ist Diversity in unserer Betriebskultur stark verankert. Er herrscht ein vertrauens- und respektvoller Umgang miteinander nach dem Motto: working together- winning together.